Donnerstag, der 14.01.2021

Guten Morgen! Heute kommen Maeva, Lotte, Laika, und Karla und Karla. Unsere Tagesgäste bleiben uns treu. Bald kommt noch ein weiterer regelmäßig hinzu. Charly, ein junger Aussie-Rüde. Er hat sich das hier am Dienstag angeschaut. Feriengäste sind für ganz 2021 nicht eingetragen. Ohne die wird´s auf Dauer leider nicht gehen. 37,87 Euro hat die Pension in den letzten 30 Tagen unter dem Strich verdient. Auf Wirtschaftshilfen haben wir dennoch weiterhin keinen Anspruch. Wenn sie im Krankenhaus die Patienten auch erst beatmen, wenn sie schon tot sind, ist es kein Wunder, dass so viele sterben.

Jedenfalls ist die Lotte schon da.

Ich sehe noch ein weiteres Problem auf uns zukommen. Man erwartet, dass mit Beginn der warmen Jahreszeit die Neuinfektionen sinken und der Lockdown beendet werden kann. Aber ist das wirklich so? Israel hat im Januar eine Durchschnittstemperatur von 18 Grad. Dennoch hat Israel ein vielfaches an Neuinfektionen in Relation zur Bevölkerungszahl (9000 pro Tag bei ca einem Neuntel der Einwohner Deutschlands), obwohl man auch dort aktiv gegen die Pandemie vorgeht. In Deutschland sind alle Monate durchschnittlich kühler als der Januar in Israel. Nur der August ist etwas wärmer mit 19,9 Grad. Wer sagt uns also, dass die Neuinfektionen wirklich zurückgehen ab April oder Mai? Im Durchschnitt erreichen die Temperaturen in Deutschland in diesen beiden Monaten auch nur knapp über 10 Grad.

Schon den Lockdown bis April werden ganz viele Unternehmen nicht überleben, denn dass ihnen wirksam geholfen wird, können wir wohl vergessen. Man verspricht viel und hält nichts. Das Bundeswirtschaftsministerium hat auch noch nachträglich das Kleingedruckte geändert, so dass 9 von 10 Anträgen auf Überbrückungshilfe von den Steuerberatern noch einmal geprüft werden müssen. Wo gibt es denn so etwas, dass die Bedingungen im Nachhinein noch geändert werden!? Das darf sich sonst keiner erlauben. Viele Unternehmen werden die Hilfen wieder zurückzahlen müssen und müssen zudem ein Verfahren wegen Subventionsbetrug befürchten. Es wird immer absurder.

Vor wenigen Wochen wurde man noch als Hetzer betrachtet, wenn man über den Bullshit den die Querlenker verzapfen, geschrieben hat. Ein Trost ist, dass mittlerweile immer mehr dahinterkommen, und es immer mehr auch Thema in den Medien wird. Das erhöht den Druck auf die Politik und nur dadurch wird sich vielleicht doch noch etwas ändern. Aber wahrscheinlich zünden sie dann nur die nächste Nebelkerze falscher Versprechungen.

Ändert sich nichts, dann werden wir beispielsweise keine weitere Unterstützung erhalten, denn wir haben ja satte 37,87 Euro Gewinn. Unsere Ernährung stellen wir dann einfach auf trockenes Toastbrot um.

Baby-Karla und…
Maeva sind da.
Karla ist auch da. Sie ist läufig, aber Shayan ist der einzige Rüde und ich nehme ihn mit, wenn ich am Hof arbeite.
Das findet er gut 🙂
Das Wetter lässt es endlich mal wieder zu, dass ich im Garten weiter mache.
Den Gewinn der letzten 30 Tage habe ich in eine neue Heckenschere investiert.

Mit den Fotos geht es auch gleich los. Sie laden noch hoch.

Laika ist auch da. Alle an Bord.
Heute mit neuem Spielzeug!
Zum Komposthaufen…
…nimmt Shayan seinen gelben Ball natürlich auch mit.
Und dribbelt ihn danach gekonnt zurück in den Garten 🙂
Als nächstes wird der tote Busch entfernt.
Abgesägt und…
…entfernt. Ganz schöne Lücke, aber da wird bestimmt bald ein anderes Gewächs ranken.
Frisch gerecht sieht das doch gleich viel besser aus.
Wo der Ball ist,
ist Shayan nicht fern.

Das ist genau das, was ich schon ein paar Mal beschrieben habe :

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Inflationskueche-in-Deutschland-brodelt-article22291810.html

Die EZB hat sich in eine Sackgasse begeben. Zieht die Inflation an, kann sie nicht mehr durch Zinsanhebungen entgegenwirken, weil dann etliche südeuropäische Staaten sofort bankrott sind. Und viele Zombie-Unternehmen, die sich nur noch durch die Aufnahme billiger Kredite über Wasser halten, gleich mit. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform schätzt ihre Anzahl in Deutschland auf bis zu 800.000. Platzen die Kredite kommen auch viele Banken in Schieflage.

Bis morgen!

6 Kommentare zu „Donnerstag, der 14.01.2021

  1. grauenhaftes Szenario das du hier recht gut und pragmatisch beschreibst. Man muss es einfach ohne Schönfärberei sehen, davon hatten wir die letzten Monate genug. Es scheint auch so, dass das große angekündigte Geldverteilen nur eine Beruhigungspille sein sollte. Es hat ja auch seit November gewirkt, nur so langsam geht es vielen ans Eingemachte und es nervt wirklich langsam total.
    Keine Perspektiven auf klare Regelungen mit Aussicht einer Beendigung ist einfach nicht mehr zu vermitteln.

    Ich hoffe sehr ihr haltet durch. Es wird aufhören, ewig geht das so nicht.
    N-tv schreibt von der größten Wirtschaftskrise seit 1945, das sind mal klare Worte

    Gefällt 1 Person

  2. Hier wird diskutiert, ob nicht der Staat die von der Pleite bedrohten kleinen Unternehmen aufkaufen soll. Dann können die Leute „ihr“ Geschäft weiterführen und der Staat hätte dann Vorrecht auf den Gewinn. Nachtigall, ich hör dir trapsen …

    Gefällt 1 Person

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