Sonntag, der 10.01.2021

Guten Morgen! Es bleibt auch heute übersichtlich. Keiner kommt, keiner geht, einer bleibt. Und das ist Nilo. Am Mittwoch enden seine Ferien im Hundeferienparadies und ich fahre ihn nach Hamburg. Er kommt bestimmt im Sommer wieder.

Die zoologischen Gärten schlagen Alarm. Keine Besucher, keine Einnahmen, ihnen gehen die Rücklagen aus. Sie fordern staatliche Hilfen, was einmal mehr zeigt: Auch die haben bisher offenbar nichts bekommen. Altmaier und Scholz erzählen vor laufenden Kameras ja gerne das Märchen von den üppigen staatlichen Unterstützungen, aber in Wahrheit sieht das anders aus. Es ist viel Geld bereitgestellt, das stimmt. Aber was nützt das, wenn die bürokratischen Hürden so hoch sind, dass nur wenige Unternehmen die Hilfen tatsächlich genehmigt bekommen?

Und mal ehrlich? Wir geben schon jetzt 900 Milliarden im Jahr für Sozialausgaben aus. Wenn die Pläne der SPD und der Grünen tatsächlich umgesetzt werden und der Regelsatz für Hartz IV ohne Gegenleistung auf 600 Euro/mtl angehoben wird, dann ist das auf Dauer sehr viel teurer, als das was die Unternehmen jetzt an Krediten benötigen, um die Krise überstehen zu können. Viele Menschen in Deutschland müssen inzwischen mehrere Jobs ausüben, um ihre Lebenshaltungskosten noch bestreiten zu können. Vielen werden 600 Euro im Monat nach Miete heute gar nicht zur Verfügung stehen. Insofern könnten sich viele fragen: Warum dann noch arbeiten gehen? Und angesichts dessen, was einem hier vom Bruttoverdienst alles abgeknöpft wird, finde ich den Gedanken ziemlich verständlich. Für die Unternehmen wird es dann noch schwerer Arbeitskräfte zu finden, wenn sie einen Bruttolohn bieten müssen, bei dem der Arbeitnehmer mehr als 600 Euro nach Miete allermindestens übrig behält. Nur dann ergibt es ja einen wirtschaftlichen Sinn noch arbeiten zu gehen. Die Personalkosten werden zwangsläufig steigen. Sofern sich keine Preiserhöhung durchsetzen lässt, wird das viele Unternehmen unrentabel machen.

Immer noch stockdunkel draußen. Viertel vor acht und es dämmert nicht einmal. Ich glaub` aber, das wird noch was heute 🙂 Und dann kommt auch sofort das Video.

Die Sonne scheint schüchtern! Dann geht´s doch direkt im Garten weiter.

Fotos sind auch schon geknipst, aussortiert und hochgeladen. Es sind einige sehr toll geworden!

Zum nächsten Karneval geht die Emma als Mali.

Aleze hopp 🙂
Kalt, aber schön.
Das Igelhochhaus wächst auch tüchtig weiter.
Alles weg!
Als nächstes wird das Laub unter den Büschen entfernt.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben sich in der Schweiz Schulschließungen als eine der effektivsten Maßnahmen erwiesen. Das geht aus einer Studie hervor, die von der ETH Zürich veröffentlicht wurde. Demnach wurde die Mobilität um 21,6 Prozent reduziert, als die Schweizer Behörden im März 2020 die Schließung der Schulen anordneten. Schulschließungen verminderten die Mobilität und führten damit zu einer Verringerung der Covid-19-Erkrankungen, erläuterte der ETH-Forscher Stefan Feuerriegel. Für die Studie wurden mit Hilfe von Telekommunikationsdaten 1,5 Milliarden Bewegungen ausgewertet. Die Schulen waren im Frühjahr wegen der Pandemie rund zwei Monate geschlossen.

Was denkt man da? Genau…Wusste ich`s doch. Monatelang erzählt man uns das Gegenteil. Es wären zwar viele Schulkinder infiziert, aber entgegen jeder Logik, behaupteten die Querlenker die Kinder würden sich nicht in der Schule anstecken, und auch nicht in den Bussen. Ja, wo denn sonst ihr Dödel? Zuhause alleine bei den Hausaufgaben? Manchmal denkt man: Das kann doch alles nicht wahr sein! Aber leider ist es das und man muss sich der geballten Inkompetenz auch noch fügen.

So sieht das doch schon besser aus.

https://www.n-tv.de/politik/Arbeitgeber-nennen-weitere-Schliessungen-absurd-article22281494.html

Wann hatten wie zuletzt so einen schönen Sonnenuntergang? Das ist lange her.

Bis morgen!

7 Kommentare zu „Sonntag, der 10.01.2021

  1. Miete und Heizung wird ja auch bezahlt. Jedenfalls bei der jetzigen Regelung und das werden sie nicht ändern, denn dann hätte man ja weniger als vorher.

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  2. Das Arbeitslosengeld I ist zeitlich begrenzt, danach rutscht man ins ALG II und das gibt´s lebenslänglich bzw bis zur Rente.

    Aktueller Stand:

    Im Falle einer Bedarfsgemeinschaft von zwei Personen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld 2, erhalten beide aktuell jeweils 401 Euro. Für Kinder unter fünf Jahren gibt es 283 Euro, für Kinder von sechs bis 13 Jahren 309 Euro, für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre beträgt der Regelsatz 373 Euro

    Und das soll auf 600 Euro erhöht werden. Ich werde mich sofort bewerben 🙂

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  3. Was die Arbeitslosenunterstützung (Hartz IV) angeht, ist die in Deutschland nicht zeitlich begrenzt, wie hier in Dänemark? Bei uns bekommt man die nur zwei Jahre lang, dann geht man runter auf Sozialhilfe, die dann gleich sehr viel niedriger ist. Nach zwei Jahren ist man daher wieder sehr motiviert, einen Job zu finden.

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