Montag, der 16.11.2020

Guten Morgen! In der Nacht hat es gestürmt. Ich muss mich auf einen schlimmen Anblick gefasst machen. Die frisch entlaubte Wiese wird wieder völlig zugerieselt sein. Aber ich steh das durch 🙂

Heute wird auf der Huwie wieder mehr los sein. Es kommen Zoey, Maeva, Laika und Ruby. Paco wird heute abgeholt. Gestern wäre es zu spät geworden und so hat er spontan um einen Tag verlängert.

Peaches kommt über Weihnachten. An der Stelle sei noch einmal erwähnt, dass bei Stornierungen, egal wie kurzfristig, in diesem Jahr der volle Betrag erstattet wird. Es kann ja niemand etwas dafür, wenn sein Urlaub platzt. Blöd genug.

Zoey hat putzmunter eingecheckt.
Das beste Foto aus zig Versuchen 🙂 Die Maeva ist bei schwacher Beleuchtung wirklich schwer zu fotografieren.
Laika ist auch da.
Cool! Sieht aus wie gefegt. Habe ich aber gar nicht. Der Wind hat die Blätter auf die Wiese hinten und das rote Pflaster gepustet.
Ruby ist auch da und somit sind alle an Bord.
Wie erwartet…
…liegt alles wieder voller Blätter 🙂
Auch da wo ich erst gestern alles aufgesaugt habe.
Der Fleck reicht um den Fangkorb zu füllen.
Da wird das Igelhochhaus schnell wachsen. Wobei ich hier noch nie einen Igel gesehen habe. Aber wir hatten ja auch bisher kein Igelhochhaus 🙂
Der Bauer fährt den Mais ein.
Nächste Runde werde ich hier wohl fertig werden.
Es kommt gleich noch ein Video mit Maeva auf der großen Wiese. Paco wird jeden Moment abgeholt und ich habe ihn schon aus der Gruppe herausgenommen. Sam und Shayan nehme ich mit zum mähen. Das finden beide super. Dann sind auf der Huwie nur noch Mädels. Freie Bahn für Maeva also.
Geschafft!
Gleich sind die Außenflächen an der Reihe.
Das wird wieder eine Weile dauern. Hinter den neu eingedeckten Schuppen muss ich auch mähen.

Die Corona-Krise belastet die deutsche Reisebranche mit milliardenschweren Umsatzausfällen. „Die Unternehmen der Reisewirtschaft verzeichnen mehr als 80 Prozent Umsatzausfälle, dies entspricht einer Größenordnung von 28 Milliarden Euro für 2020“, sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, dem „Handelsblatt“. Die finanzielle Lage der Branche sei „höchst angespannt, Insolvenzen sind die Folge“.

Laut Fiebig sind 11.000 Reisebüros, 2300 Reiseveranstalter und Tausende touristische Dienstleister durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Monate „de facto geschlossen“. Seiner Einschätzung nach werden die Reiseunternehmen weit bis ins nächste Jahr hinein von den weitreichenden Einschränkungen des Reiseverkehrs betroffen sein. (Quelle n-tv.de)

Ich habe schon längst sämtliche kostenpflichtige Werbung eingestellt, denn im Moment ist das herausgeworfenes Geld.

Ich verstehe nicht, warum man nicht besser hilft. Ich kritisiere nicht die Maßnahmen selbst, sondern dass den Betroffenen nicht genügend geholfen wird. Zu teuer? Ich glaube es wird sehr viel teurer, wenn nicht ausreichend geholfen wird, denn wenn eigentlich überlebensfähige Unternehmen Pleite gehen, dann müssen die bereits geleisteten Hilfen vom Steuerzahler bezahlt werden. Und die Heerscharen von Arbeitslosen auch, die Resultat dieser knauserigen Haltung sein werden. Überleben die Unternehmen können sie ihre Kredite selbst zurückführen und Arbeitsplätze bleiben erhalten. Es hat daher überhaupt keinen Sinn auf halber Strecke den Hahn zuzudrehen.

Nicht machbar? In der Finanzkrise haben sich Merkel und Steinbrück vor die Kameras gestellt und für die Einlagen der Sparer garantiert. Wenn das möglich war, dann sollte es auch möglich sein so hinreichend Bürgschaften für Unternehmenskredite zu leisten, dass diesen komplett durch die Krise geholfen wird, und sie nicht auf halbem Weg verhungern lässt. Das ist das Allerschlechteste was man machen kann. Eben weil bereits gezahlte Hilfen dann verloren sind. Ohne diese Bürgschaft erhalten die meisten Unternehmen keinen Kredit von den Banken. Kein Mensch erwartet Geschenke, sondern einfach nur, dass in Höhe der unverschuldet auftretenden Umsatzeinbußen Liquidität in Form von Krediten bereitgestellt wird. Warum geschieht das nicht? Ging doch bei Griechenland auch.

Unverständlich finde ich auch, dass man vom Öffnungsverbot betroffenen Unternehmen pauschal 75 Prozent vom Umsatz des Vorjahres erstattet. Für Betriebe bei denen Personalkosten und Warenaufwand entfallen, dürfte das ziemlich sicher eine Überkompensation darstellen. Für Betriebe, die ihr Personal behalten kommt das schon eher hin.

Man muss den Unternehmen doch gar keine Geschenke machen in Form von Zuschüssen, sondern einfach nur für hinreichend Liquidität sorgen und für die Möglichkeit, dass sie die aufgenommenen Geldmittel über einen sehr langen Zeitraum zinsfrei zurückführen können. Die maximal aufnehmbare Kreditsumme darf dabei 75 Prozent des Umsatzverlusts nicht übersteigen. Das muss ein Unternehmen für eine gewisse Zeit aushalten können. Niemand würde mehr aufnehmen als nötig, da man den Kredit später ja tilgen muss. Dann wäre doch jedem geholfen. Der Steuerzahler wäre nur in der Pflicht, wenn ein Unternehmen trotzdem Pleite geht, aber bei der jetzigen Handhabung besteht das Risiko der Insolvenz ja noch viel mehr. Die Unternehmer müssten sich nicht derartig um ihre Existenz sorgen, und das würde sich ganz sicher positiv auf den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Unterstützung der Maßnahmen auswirken. Der Staat müsste sich nicht so hoch verschulden, sondern würde den Großteil der geldlichen Hilfen wieder vereinnahmen. Es würde zudem die Unternehmen und deren Mitarbeiter absichern und als Steuerzahler weitgehend erhalten. Die Kurzarbeit hilft ja auch nur solange wie die Unternehmen nicht baden gehen.

Was macht die Bundesregierung? Sie möchte jedem der von Januar 21 bis Juni 21 die Hälfte oder mehr seines Umsatzes verloren hat 5000 Euro zahlen. Soll das ein Witz sein? Da möchte ich erstens behaupten: Das Geld ist in den Ofen geworfen, denn wer über den langen Zeitraum eines weiteren halben Jahres 50 % oder mehr seines Umsatzes verliert, ist eh erledigt. Dem helfen doch auch 5000 Euro nicht mehr! Nach dem Strohhalm greift natürlich jeder, aber das Geld ist futsch, weil´s so gut wie keinen retten wird. Und zweitens sind 5000 Euro für den einen viel, für den anderen wenig, je nach Dimension des Unternehmens, welche, wenn man wirklich helfen möchte, natürlich ins Kalkül einbezogen werden müsste.

Laika wird schon wieder abgeholt. Paco ist immer noch da.
Sam freut sich die Nase ab, dass er mit darf 🙂
Das Wetter wird garstiger. Es regnet ganz leicht und es ist ziemlich windig.

Die Staatsanwaltschaft Gießen hat nach dem mehrere Meter tiefen Sturz einer Demonstrantin im Dannenröder Forst ein Verfahren gegen einen Polizeibeamten eingeleitet. Der 40-Jährige soll ein Seil durchtrennt haben, das eine Demonstrantin absicherte, wie die Polizei mitteilte. Die Frau stürzte daraufhin mehrere Meter in die Tiefe und wird aktuell im Krankenhaus behandelt. Die Funktion des Seils soll dem Polizisten nicht bewusst gewesen sein. Der Beamte soll in rund 30 Metern Entfernung zur Unfallstelle ein Seil bemerkt haben, das auf Kopfhöhe gespannt war. In den vergangenen Tagen seien von den Demonstranten mehrfach Fallen auf Kopfhöhe aufgebaut worden, erklärte die Polizei. Der Beamte entschied sich deshalb dazu, das Seil zu durchtrennen, ohne die Verbindung zu dem dreibeinigen Gestell erkannt zu haben, von dem sich die Demonstrantin abgeseilt hatte. Daraufhin stürzte die 20-jährige Frau rund vier Meter in die Tiefe.

Die Polizei, dein Freund und Helfer 🙂

Der Mäher hat Durst.
Sam findet den „Ball“ auch super 🙂
Die Fläche ist auch bald geschafft.
Paco wird abgeholt. Herrchen ist auch selbständig und teilt meine Ansichten. Die meisten finden sie blöd. Ich sag sie trotzdem. Wenn mein Opfer darin bestünde Abstand zu halten, öfter Hände zu waschen und Maske zu tragen, wäre ich auch tiefenentspannt… 🙂 Aber das ist auch ungerecht. Es sind viele Menschen stärker betroffen. Dabei fällt mir dieses tolle neue Video von der Bundesregierung ein… Das grenzt für mich an Verhöhnung.
Fertig endlich.
Hier wird´s schneller gehen, denn dort liegen kaum Blätter.
Auch fertig! Ging tatsächlich schnell 🙂
Sieht man den schon aus Sulingen?

So…alles muss raus 🙂 Kennt ihr ja aus dem SSV…

Zoey und Maeva sind gerade abgeholt worden. Nur Ruby ist noch da, außer Daena und Sam natürlich, aber die werden ja heute nicht abgeholt.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing fordert eine baldige Abkehr von staatlichen Stützungsmaßnahmen für Firmen.

  • „Diese Rettungsprogramme waren richtig, um Dinge abzufedern, aber jetzt ist es wichtig, über langfristige Lösungen zu sprechen“, sagt Sewing beim Wirtschaftstag in Berlin.
  • „Es kann nicht nach dem Gießkannenprinzip weitergehen. Das schadet unserer Volkswirtschaft.“
  • Breit angelegte staatliche Hilfen setzten auf Dauer falsche ökonomische Anreize. „Wir Unternehmen müssen uns anpassen. Wir müssen ein gewisses Maß an kreativer Zerstörung zulassen.“

Grundsätzlich sei er der Meinung, dass mit einem stabilen Management und einem guten Geschäftsmodell die Corona-Krise zu meistern sei.

Was für eine arrogante Aussage! Wie soll ich die Krise meistern, wenn keiner mehr verreist und ich keine Kurse durchführen darf? 60 Prozent der Geschäfte befürchten die baldige Pleite, weil viel weniger Menschen shoppen gehen.

Draußen wird´s dunkel und daher sage ich Tschüss und bis morgen!

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9 Kommentare zu „Montag, der 16.11.2020

  1. Im Status Quo dürfen wir keine Kurse durchführen und haben kaum Gäste. Berechnungen zufolge dauert es im jetzigen Modus 7 Wochen bis der angestrebte Inzidenzwert erreicht wird, ab dem man Lockerungen für möglich hält.

    Daher wäre mir persönlich eine Verschärfung lieber gewesen, weil die Lockerungen früher möglich gemacht hätte. Auch für den Einzelhandel ist das kein Fortschritt. Sie dürfen zwar öffnen, aber die Kunden kommen ja nicht in ausreichender Anzahl. 60 Prozent der Geschäfte sehen sich akut von der Insolvenz bedroht. Zwei Wochen alles dicht machen, und dann weitgehende Normalisierung hätte dem Einzelhandel mehr geholfen, glaube ich. Und uns auch.

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  2. Wie jedes Jahr im Herbst bin ich damit einige Wochen vollauf beschäftigt 🙂
    Alles wird darauf ankommen, wie sich die Hundeschule weiter entwickelt, denn die Hundepension wird mindestens bis zum Sommer bei weitem nicht einmal die Ausgaben wieder reinholen. Leider wurde ja auch das Türchen zugeschlagen durch die Kontaktbeschränkung. Es ist nur noch Einzeltraining möglich. Bis November war der Zulauf sehr gut. Seit dem Lockdown ist es auch damit vorbei. Was mich am meisten stört ist, dass Kritik gerne mit dem Totschlagargument begegnet wird, dass die Gesundheit das wichtigste ist. Stimme ich zu, aber der Schutz der Allgemeinheit vor dieser Krankheit darf nicht so weit gehen, dass dafür Existenzen einfach geopfert werden. Auch die müssen geschützt werden und in meinen Augen schließt das eine nicht das andere aus. Im Gegenteil. Wir hätten mehr Unterstützung für die Maßnahmen und wir würden weniger kranke Menschen riskieren, denn dauerhaft mit so einer Angst um die eigene Existenz konfrontiert zu werden, macht auch viele Menschen krank.

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  3. Was eine Wahnsinnsarbeit, jeden Tag aufs Neue Blätter sammeln, zur Zeit. Ich finde prima, wie die Hundemeute dir dabei hilft die Blätterberge herzustellen ;-).
    Bezüglich der Anmerkungen zum Coronalockdown: man ahnt bereits wieviele Menschen davon betroffen sein werden Ihre Existenzen neu ordnen zu müssen. Es kommt auch in meinem Umfeld schon an. Ich hoffe, dass eure Hundepension nicht zu stark davon mitgenommen wird.

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  4. Ohh hat die Maeva aber ein Glück, dass sie schon mal wieder auf der anderen Seite sein kann 🥰 aber sie mag Rita auch sehr sehr gerne, hat sie mir gesagt ☺️

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