Samstag, der 14.11.2020

Guten Morgen! Heute kommt kein Gast und heute geht kein Gast. Der Lockdown macht´s möglich. Und der wird wohl auch noch verlängert, wie es scheint. Simulationen berechnen, dass das Ziel von weniger als 50 Inzidenzen je 100tausend Einwohner mit den aktuellen Maßnahmen erst in frühestens 7 Wochen erreicht werden kann. Das ist für die von der Schließung betroffenen Unternehmen ziemlich übel. Und für uns auch. Wir bekommen nicht einmal finanzielle Hilfe, denn die bekommen nur Unternehmen, die direkt von dem Öffnungsverbot betroffen sind, oder indirekt, wenn sie mindestens 80 Prozent ihres Umsatzes mit direkt vom Öffnungsverbot betroffenen Unternehmen erzielen. Das trifft auf uns beides nicht zu und da liegt die Crux. Die Maßnahmen sind ziemlich pauschalisiert und verursachen dadurch erhebliche Kollateralschäden, während man bei der Gewährung der Hilfen sehr viel selektiver vorgeht. Hierdurch fallen ganz viele durch`s Raster, so wie wir. Einige Monate reichen die Reserven noch, dann muss es wieder besser werden.

Es ist noch früh und draußen herrscht noch die Nacht. Das Wetter soll gut werden und daher wird ab Morgengrauen weiter gemäht und entlaubt.

Ich habe einen Akkustrahler mit Stativ bestellt, weil es am Tor immer so finster ist. Beim Zusammenbau habe ich festgestellt, dass die Stange, die auf das Stativ aufgeschraubt wird und die Lampen trägt, leider fehlt. Mal wieder fehlt ein Teil… das passiert erstaunlich oft. Der Verkäufer ist angeschrieben.
Hell genug um weiter zu machen.
Ein ganz schöner Unterschied. Unser Komposthaufen wird monströse Ausmaße erreichen 🙂

https://www.n-tv.de/sport/Der-Sport-muss-wieder-geoeffnet-werden-article22166546.html

Mit den Maßnahmen sind viel mehr Menschen betroffen, als die meisten denken. Und ich würde behaupten, auch viel mehr als die Regierung denkt, sonst hätte sie die Hilfen nicht so eng gefasst. Bei allem Verständnis dafür, dass man die Pandemie bremsen will, muss einfach allen geholfen werden. Besonders wenn man immer gerne von Zusammenhalt und Solidarität redet. Wer für den Schutz der Allgemeinheit durch staatliche Anordnung sein Einkommen verliert, sollte auch erwarten dürfen, dass die Allgemeinheit ihn auffängt. Das jedenfalls verstehe ich unter Zusammenhalt und Solidarität. Macht man so weiter droht eine Spaltung der Gesellschaft. Wer auf diese Weise seine Existenz verliert, bei dem entsteht Zorn.

Shayan ist von meinem Häufchen sehr beeindruckt.

Viele Dinge verstehe ich auch nicht. Die Corona-App beipielsweise könnte viel hilfreicher sein, wenn man nur ein bisschen weniger Wert auf den Datenschutz legen würde. In Asien ist man unter anderem deswegen viel erfolgreicher bei der Bekämpfung der Pandemie. Es würde keinem weh tun, wenn man den Datenschutz zeitweise etwas zurücknehmen würde, zumal sehr viele Menschen im Grunde darauf auch pfeifen. Sie zeigen wenig Scheu dabei weit mehr Daten im Internet preiszugeben, als für die Corona-App nötig wäre. Viele stört es gar nicht, dass Google und andere Dienste jeden ihrer Schritte aufzeichnen und speichern. Alle möglichen Grundrechte sind radikal eingeschränkt. Gesundheit ist wichtiger als Wirtschaft und Freiheit, heißt es mit erhobenem Zeigefinger. Aber offenbar nicht wichtiger als Datenschutz. Sorry, das ist lächerlich. Ein zeitweiliger, nur teilweiser Verzicht auf Datenschutz könnte wirksam helfen Menschenleben und Existenzen zu retten.

Es hat angefangen zu regnen. Das nächste Feld ist auch fast fertig.

Und nun geht´s auch wieder mit dem Bilderreigen los…

Die Schatten werden länger.
Die Obstbäume haben ihr Laub schon fast komplett abgeworfen. Nur die Eichen sträuben sich noch.
Mount Kompost in der Abenddämmerung.
Österreich geht in den Voll-Lockdown. Ich jetzt auch. Bis morgen.

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5 Kommentare zu „Samstag, der 14.11.2020

  1. Ja, habe ich mitbekommen. Die generelle Anordnung der Tötung war rechtswidrig.

    Das mit der Rechtsprechung ist wie in einer Losbude. Drei wegen Verletzung des Kontaktverbots angeklagte Männer wurden freigesprochen, ein Tattoo-Studio muss weiter geschlossen bleiben. Ein Fitnessstudio in Bayern hätte wieder öffnen dürfen. Theoretisch… Denn dann wurde schnell ein Verbot für alle Indoor-Sportarten verhängt.

    Ich werde auswandern.

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  2. Hattet ihr nicht auf einen Gerichtsbeschluss gegen den Lockdown gehofft, wie in Österreich?
    Bei uns geht es im Moment hoch her, nachdem unsere Stattsministerin einen ungesetzlichen Beschluss getroffen hat (die Sache mit den Nerzen). Jetzt hat sie nicht nur Ärzte gegen sich (wegen Zwangsimpfung), sondern sämtliche Parteien, auch ihre Verbündeten.

    Gefällt 1 Person

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