Montag, der 30.11.2020

Guten Morgen! Heute kommt nur die Ruby. Juri und Lilla ziehen aus. Am Abend ist Sam also mal wieder der einzige Gast. Sologast. Corona macht`s möglich. Am Hof geht´s mit der Entlaubung der Wiese am Hühnerhaus weiter. Sonst gibt´s gerade nichts weiter zu erzählen, außer dass der Morgen dämmert. Der Himmel ist fast wolkenlos.

Ruby checkt ein.
Und Laika kam auch noch.

Wir sind zollvähig und machen das erste Video…

Fotoshooting war auch schon. Die Bilder laden gerade hoch.

Dann starten wir doch mal das Vergnügen.
Rund um das Hühnerhaus sammelt sich das Laub gerne im Windschatten.
Der Fortschritt einer Viertelstunde. Wenigstens werden die Hände heute nicht ganz so kalt. Ihr auftauen ist heute immerhin schmerzfrei 🙂
Und wieder ein Stück geschafft 🙂

Beim Juri fliegen wieder die Ohren…

Die Infektionszahlen sind im Vergleich zu letztem Montag gestiegen. Und das obwohl man dem Superspreader-Event Hundeschule in NRW ein Ende gesetzt hat 🙂

Der ganze Wahnwitz dieses Verbots zeigt sich, wenn man den Maßstab mal überträgt. Es dürften sich dann keine zwei Personen mehr treffen, auch nicht mit Maske. Weiter muss man das gar nicht ausführen. Es wäre ein Voll-Lockdown mit Ausgangssperre.

Durch solche komplett überflüssigen Verbote stürzt die Politik Menschen leichtfertig in die allergrößten Schwierigkeiten.

Der Schaden ist dabei nachhaltig, denn während hier in Sulingen die Akquise von Neukunden erstaunlich gut klappt, ist das in NRW seit langem schwierig. Die Kundenzahl ist seit 2015 von 192 auf unter 50 gesunken, während hier in Sulingen trotz Pandemie seit dem Start im September schon 16 Kunden an den Kursen teilnehmen.

Die Heizung ist ausgefallen. Ach du Käse… Die macht einfach Lockdown! Das muss natürlich passieren, wenn hier die Eiszeit herrscht.

Nichts zu machen… Die Heizung lässt sich nicht einmal einschalten. Ich habe den Heizungsbauer angerufen. Ich solle mit einem Föhn testen ob Strom auf der Leitung ist. Der Föhn lief. Ich rief dort wieder an und verwies darauf, dass es mit dem Föhn sehr lange dauern würde die Wohnung zu beheizen. Das war natürlich als Scherz gedacht, aber die Dame am Telefon hielt mich offenbar für den Trottel des Jahrhunderts. Sie erklärte mir ebenso staubtrocken wie ausführlich die wahren Gründe für den Einsatz des Elektrogeräts… Egal… Es kommt noch jemand vorbei.

Es weht inzwischen ein eisiger Wind, der die Blätter schön über die gerade entlaubten Flächen pustet. Hoffentlich lässt sich die Heizung schnell reparieren, sonst wird das ungemütlich.
Firma Freer, dein Freund und Lebensretter, war da. Heizung läuft wieder. Es war im Gerät eine Feinsicherung defekt. Beim nächsten Mal kann ich die selber austauschen. Ich habe zwei Reservesicherungen hier behalten.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Milliarden-Illusion-der-Corona-Hilfen-article22203855.html

Das beschreibt ziemlich genau die Probleme, wenn auch nicht ganz vollständig. Wir werden eben von Beamten regiert. Vieles ist vielleicht gut gemeint, aber nicht gut gemacht und schlicht nicht praxistauglich. Ich bin aber etwas ermüdet davon ständig darüber zu berichten. Ich glaub es interessiert auch nicht viele. Die meisten werden erst merken, dass was doof gelaufen ist, wenn vieles nicht mehr da ist, was sie gerne in Anspruch nehmen würden.

Alle Gäste weg, nur Sam ist noch da.

Bis morgen wenn alles gut läuft.

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Sonntag, der 29.11.2020

Guten Morgen und einen schönen ersten Advent! Keiner kommt und keiner geht heute. Heute findet auch kein Kurs statt. Da kann ich mich doch heute völlig der Entlaubung der Wiesen hingeben, in diesen pandemischen Zeiten.

Hotels sollen in manchen Bundesländern über Weihnachten ein paar Tage öffnen dürfen. Ob sich das für die Betreiber lohnt wegen einer Handvoll Gäste den ganzen Apparat über Weihnachten wieder hochzufahren? Wer weiß, ob pünktlich zu Weihnachten nicht noch weitere Einschränkungen kommen, da sich die Situation überhaupt nicht verbessert. Vielleicht sollt man mal das Gegenexperiment starten? Schulen schließen, Gastronomie öffnen 🙂

Im Moment ist es aber jedenfalls noch so, dass wir über Weihnachten den Virus im Familienkreis austauschen dürfen, um ihn dann zu Silvester im Freundeskreis weiterverbreiten zu können. Genial! Das wird ein Fest! Besonders für den Virus. Er wird vermutlich vor lauter Begeisterung ganz viral gehen.

So…Virus hin oder her. Ich muss hier was tun… Ihr könnt in der Zeit nochmal Welpenkurs von gestern gucken, bzw eher Junghundschule.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-Hilfen-lohnender-als-Offnung-article22201067.html

Nun kommen auch andere dahinter, was ich hier schon vor einigen Tagen beschrieben habe. Für manche Betriebe ist das eine Überkompensation. Geholfen werden muss, aber bei manchen ist es zu viel, andere bekommen gar nichts. Beides ist schlecht! Und wie gesagt: Es braucht keine Geschenke der Allgemeinheit, sondern es muss den Unternehmen nur Liquidität durch langfristige, zinslose Kredite zur Verfügung gestellt werden. Das wäre dann für den Staat kostenlos, wenn die Unternehmen überleben, was durch die Bereitstellung von hinreichend Liquidität viel wahrscheinlicher würde. Deutschland bekommt zur Zeit ja sogar Geld zurück, wenn es sich welches leiht. Die Geschenke in Form der Zuschüsse muss hingegen später die Allgemeinheit in Form höherer Steuern bezahlen. Das ist schlecht und müsste gar nicht sein.

Manche Entscheidungen sind ziemlich schwer nachvollziehbar. Man fragt sich, ob die dafür Zuständigen so etwas gar nicht erkennen im Vorfeld? Ohne Personal- und Warenaufwand sind 75 Prozent Umsatz viel Geld. Das war uns sofort klar und wir haben jetzt nicht BWL studiert.

Die Sache zeigt aber auch, dass die Politik ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, den Liquiditätsbedarf der Unternehmen wirklich exakt einzuschätzen, denn eine Überkompensation war ganz sicher nicht Absicht. Schon deswegen wäre es besser die Unternehmen selbst entscheiden zu lassen wieviel Liquidität sie benötigen, indem der Bund die Bürgschaft für Kredite übernimmt, die in ihrer maximalen Höhe zu 75 % an den Umsatz des Vorjahres gedeckelt werden sollten. Zuschüsse bekommt der Staat nicht zurück, die Kredite größtenteils schon. So könnten Steuererhöhungen im Gefolge der Krise vermieden werden.

Advent, Advent, der Himmel brennt. Naja… es ist eher ein zartes Glimmen, aber das reimt sich ja nicht.

Und schon geht die Wies`n-Gaudi wieder los…

Die ersten Fotos von den kleinen Terroristen kommen auch gleich.

Gibt es eigentlich Rasenmäher mit beheizbaren Griffen? 🙂
Auch wenn die Frage natürlich nicht ernst gemeint war, ist das ganz schön schmerzhaft, wenn die Hände am Schreibtisch wieder auftauen. Ich glaub ich investiere mal in ein Paar Handschuhe.

Die Stadt Dortmund will bei einer weiteren Verschärfung der Lage Ärzte und Pfleger aus dem Ruhestand holen zur Versorgung der am Virus erkrankten. Hm… Menschen aus der Risikogruppe sollen die Covid-Patienten versorgen?

Wie lange die derzeitigen Corona-Einschränkungen gelten, werde Anfang Januar entschieden, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Sobald wie möglich und wenn es das Infektionsgeschehen zulasse, müssten Eingriffe zurückgenommen werden. „Ich kann mir schwer vorstellen, dass wir monatelang alles schließen und Milliarden Monat für Monat aus der Bundeskasse beisteuern“, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. „Das wird auch unseren Staat überfordern.“ Man müsse im Januar zu neuen Modellen kommen.

Anfang Januar? Welche Auswirkungen Weihnachten und Silvester haben werden, wird doch in vollem Umfang erst ab ca dem 10.Januar ersichtlich werden? Das Öffnungsverbot für viele Betriebe ist durch den halbherzigen Lockdown und die widersinnige Lockerung über die Feiertage wohl allermindestens bis Februar in Blei gegossen.

Okay…okay…Hauptsache ich muss nicht wieder in die Tonne.
Die Sonne steht schon wieder ganz tief am Horizont und es wird kälter.
Das macht dem Shayan gar nichts aus 🙂

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Altmaier-deutet-Korrektur-an-article22201881.html

Das ist schon erschreckend wie wenig Fachkenntnis im Wirtschaftsministerium offenbar herrscht, denn dafür braucht man kein Wirtschaftsforscher sein. Wir haben schon vor längerer Zeit hier gebloggt, dass das für manchen Betrieb eine Überkompensation darstellt.

Bis morgen!

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Samstag, der 28.11.2020

Guten Morgen! Heute kommt die Lilla und sie bleibt bis Montag. Mehr passiert heute nicht. Am Wochenende ist immer wenig los, denn da kommen ganz selten Tagesgäste. Feriengäste haben wir ja kaum noch wegen der Pandemie. Das wird sich vor dem Sommer wohl kaum mehr ändern. Hach ja…Ohne Knete keine Fete, und ohne Gäste keine Feste 🙂

Am Hof geht´s mit der Entlaubung der Wiesen weiter. Das wird sich noch eine Weile hinziehen. Um 12.45 Uhr ist der Welpenkurs. Vom Freitagskurs gestern habe ich leider kein Video. Es hat schon wieder ein neuer Teilnehmer angefangen. Bodo, ein Münsterländer-Labrador-Mischling.

Lilla ist eingezogen. Sie ist kein Fan von nasskaltem Wetter, was man ihr auch deutlich ansehen kann.

Aber heute ist es auch wirklich ziemlich fies im Freien. Selbst im Kühlschrank herrscht ein angenehmeres Klima, denn da weht wenigstens kein kalter Wind aus Osten. Ich hab´s beim Frühstück-machen nachgeprüft.

Die letzten 3 Wochen habe ich am Samstagvormittag immer den Garten entlaubt, damit die Wiese hübsch ist für den Welpenkurs. Diese Woche ist das nicht nötig. Erste Erfolge bei der Laubschlacht.

Es ist so trübe und schummerig, dass ich viele Fotos mangels Schärfe aussortiert habe. Aber es sind noch genug übrig geblieben. Hier kommen die ersten…

Sam und Prija brüllen sich wieder an 🙂 Und bei Emma wirken die Flieh- und Beschleunigungskräfte auf Lefzen und Ohren.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pleitewelle-ueberrollt-die-Taxibranche-article22199927.html

Scheinbar wird es jetzt mehr bemerkt, dass viele Unternehmen die Hilfen gar nicht beantragen können, obwohl sie betroffen sind.

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss zu den Fixkosten. Problem dabei ist, das wurde in dem Artikel zwar erkannt, aber nur am Rande erwähnt, dass nur die Zinsen bezuschusst werden.

Beispiel: Wir zahlen 700 Euro im Monat für das Hausdarlehen. 255 Euro davon sind Zinsen und nur die werden bezuschusst (sofern man 60% Umsatzeinbuße hatte, was bei uns bis Oktober nicht der Fall war und wir den Zuschuss daher nicht bekamen). Beträgt der Zuschuss zB 50 Prozent, so bekommt man 127,50 Euro Zuschuss auf die Rate von 700 Euro. Das hilft bei 60 Prozent Umsatzrückgang natürlich nicht mehr viel. So war es bis Oktober (Überbrückungshilfe II). Die Schwelle ist bei der Überbrückungshilfe III ab Oktober niedriger. Das müssten wir erhalten. Die Hilfen können allerdings nur über einen Steuerberater beantragt werden und es wird wohl so sein, dass die Kosten dafür den Zuschuss weitgehend auffressen. Das sehe ich als den wesentlichen Grund an, warum erst 2 der 25 Milliarden die zur Verfügung stehen, abgerufen worden sind. Es bleibt, wenn überhaupt nicht viel über, wenn man das beantragt. Bei geringen Fixkosten zahlt man eher drauf.

Es wird gerne von der Politik so dargestellt, als wenn den Unternehmen sehr kräftig geholfen wird, aber bei näherer Betrachtung sieht das etwas anders aus. Nur am Anfang der Pandemie wurde wirklich schnell und wirkungsvoll geholfen.

In meinen Augen ist es nicht nötig die Unternehmen zu Lasten der Allgemeinheit zu bezuschussen. Die Unternehmen benötigen keine Geschenke, sondern einfach Liquidität in Form von langfristigen, zinslosen Krediten, damit sie überleben können. Damit die Banken die Kredite zuteilen, müsste der Staat Bürgschaften übernehmen. Klar… geht das Unternehmen Pleite, dann zahlt der Steuerzahler. Aber bei Zuschüssen tut er das grundsätzlich, auch wenn das Unternehmen durch die Krise kommt.

Aber ich möchte euch nicht schon wieder mit diesem Thema langweilen. Es ist halt ein wichtiger Teil der Story.

Bätsch!
Kann euer Hund auch so schön die Zunge rausstrecken?
Uih… alles wieder vollgerieselt.
Auch auf dem Innenhof.

So….vor dem Welpenkurs kommt das Video mit den großen Welpen.

Und dann war Welpenkurs…

Meine neue Fachkraft hat sich schon gut eingearbeitet.

Am Ende wurde auch noch ein bisschen geübt.

Dann gucken wir doch gleich auch noch einmal auf die Huwie…

Bis morgen!

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Freitag, der 27.11.2020

Guten Morgen! Ja, ihr seid hier richtig! Wir haben nur das Layout etwas aufgepeppt. Ist doch viel schöner so, oder? Die Bilder sind viel größer und schöner. Hier mal ein Beispiel:

WKWG? Oder: Wer kommt, wer geht? Ist ja schick heute alles abzukürzen… Also es kommen McFly und Pepe als Tagesgäste. Abgeholt wird am Abend Frida, die ihren Aufenthalt von gestern auf heute verlängert hat. Das geht auch spontan, selbst ohne Zahnbürste und Schlafsack.

Am Abend ist wieder Hundeschule und bis dahin findet die Laubschlacht ihre Fortsetzung. Nach dem trüben Tag gestern, soll es heute sehr schön werden.

Die Bewohner des österreichischen Dorfs „Fucking“ haben genug von den ewigen Witzen: Auf einer Gemeinderatssitzung beschlossen sie, dass ihr 100-Seelen-Dorf zum Jahreswechsel in „Fugging“ umbenannt werden soll. Das bestätigte die Bürgermeisterin von Tarsdorf, zu dem Fucking gehört.

Vor allem auf Internetplattformen hatten sich Menschen über den Dorfnamen Fucking lustig gemacht, der im Englischen ein obszöner Begriff ist. Der Ort liegt etwa 350 Kilometer östlich von der österreichischen Hauptstadt Wien. Insbesondere englischsprachige Touristen waren in der Vergangenheit in das Dorf gereist, um sich am Ortsschild von Fucking fotografieren zu lassen. Sie nahmen teils laszive Posen ein, bevor sie die Bilder auf Internetplattformen veröffentlichten.

Es war klug sich nicht in Sucking umzubenennen.

McFly ist da. Halb acht und immer noch stockfinster.

Der Tag beginnt wie sein Vorgänger endete. Trüb und feucht. Später soll es aber sonnig werden.

Die Wiese und der Innenhof liegen schon wieder voller Blätter.

Hier geht es heute weiter.

Pepe kommt heute doch nicht. Dann sind wir schon vollzählig und es geht los mit Videos und Fotos. Der Spaßfaktor beim Fotoshooting hat sich deutlich erhöht, seitdem ich dank Eric weiß wie man mit der Kamera umgeht. Toll, dass die Aufnahmen durch das neue Theme nun noch besser zur Geltung kommen.

Es geht schneller als gedacht.
Shayan darf auch mal wieder mit 🙂
Ich hab` Hunger…
Ball!??

Die versprochene Sonne lässt auf sich warten. Hier ist es unverändert grau und feucht.

Und wieder ein Stück geschafft.

Soeben ist mal wieder eine Reservierung storniert worden. Urlaub geplatzt. Über 600 Euro futsch. Noch einmal der Hinweis: Wir erstatten voll auch bei kurzfristiger Stornierung während der Pandemie, denn es kann niemand etwas dafür, wenn seine Reise storniert wird.

ntv.de: Kurz nachdem Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten beschlossen haben, den von den Corona-Einschränkungen besonders betroffenen Unternehmen auch im Dezember Hilfen zu zahlen, sagte die Kanzlerin, diese Finanzhilfen könnten „nicht bis Ultimo“ fortgeführt werden. Was ist das für ein Signal?

Christian Odendahl: Ein fatales, denn der Staat kann sich die Finanzhilfen leisten, recht leicht sogar. Wenn man allerdings, nachdem wir bei der Einhegung des Virus trotz aller Erfahrungen versagt haben, den Menschen das Gefühl gibt, jetzt auch noch mit den finanziellen Sorgen allein gelassen zu werden, untergräbt man den Rückhalt in der Bevölkerung. Jetzt die Hilfen infrage zu stellen, ist völlig irre und macht ökonomisch keinen Sinn.

Der ganze Artikel:

https://www.n-tv.de/politik/Merkels-Signal-ist-voellig-irre-article22198063.html

Ein bisschen freundlicher ist das Wetter geworden, aber von sonnig sind wir noch weit entfernt so kurz vor der Dämmerung 🙂
Shayan ist ein glücklicher Hund. Er hat seinen „Ball“ wiedergefunden.

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Donnerstag, der 26.11.2020

Guten Morgen! Heute kommen Zoey, Maeva, Laika, Lotte und Ruby als Tagesgäste, und Juri als Feriengast. Er bleibt bis Montag. Immerhin 7 Gäste heute.

Am Hof geht es mit der Entlaubung der Wiesen weiter, sofern das Wetter mitspielt. Gestern habe ich gesehen, dass es heute regnen soll.

Die Beschlüsse von gestern sind nicht so weitreichend, dass hier in Sulingen eine Aufhebung der Erlaubnis für den Gruppenunterricht befürchtet werden muss. Die beiden Gruppen sind schon ziemlich gut gefüllt und es wird in Kürze ein dritter Kurstermin angeboten. In NRW läuft eine Anfrage an das zuständige Mysterium. Pardon… Ministerium muss es natürlich heissen…

Und wo wir schon dabei sind, werfen wir doch mal einen Blick in den Mittwochabendkurs.

So…hier geht der Rummel gleich los. Lotte, Zoey und Maeva sind waschechte Frühaufsteher.

Lotte sagt Guten Morgen.
Direkt danach kam Zoey.

Und dann die Wibbel-Maeva… Aber ein scharfes Bild habe ich heute hinbekommen.

Grau und trübe ist es heute. Eben ganz November.
Ruby zieht ein.
Es beginnt kräftig zu regnen.
Laika ist auch da. Fehlt nur noch Juri.

https://www.n-tv.de/politik/Das-ist-zu-locker-article22193572.html

Das spricht mir aus der Seele.

Frida ist auch noch spontan eingezogen.

Dann gucken wir doch mal Dog-TV…

Wir alle dürfen uns wohl auf einiges gefasst machen. Meine Krankenversicherung kostet ab Januar über 600 Euro alles in allem. Fast 24 Prozent mehr! Mal sehen ob ich eine günstigere finde.

Eigentlich fertig. Nur rechts ist schon wieder alles vollgerieselt.

Jetzt starten wir mal den Bilderreigen…

Über 70 Fotos habe ich geschossen. Aber die gibt´s nicht auf einmal 🙂

Das ist auch interessant:

Um das Risiko von Corona-Ansteckungen bei Feiern an Weihnachten und Silvester entscheidend zu senken, muss die Pandemie laut den Wissenschaftlern zuvor deutlich eingedämmt werden. Doch das ist schwierig. Denn nicht alle Infizierten können derzeit identifiziert werden. Bei täglich rund 20.000 Neuinfektionen in Deutschland reichten die Testkapazitäten dafür nicht aus, sagt Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Damit steige die Dunkelziffer. Einer Modellrechnung zufolge sind derzeit bis zu doppelt so viele Infektionen unentdeckt wie bekannt.

„Die Feiertage sind wirklich eine Herausforderung“, so Priesemann. Nicht nur, dass viele Menschen an Weihnachten nach Hause reisten, um mit ihren Familien zu feiern – wenige Tage später an Silvester träfen sie dann im Freundeskreis mit völlig anderen Gruppen zusammen. „Das öffnet den Viren ganz neue Wege, die sie sonst nicht hätten.“ Die Treffen an sich wären kein Problem, sagte die Forscherin, „wenn wir genug Tests hätten und die Infizierten alle vorher gefunden werden würden“. Leider sei das nicht der Fall.

Das würde ja bedeuten, dass wir heute sozusagen das messbare „Optimum“ an Neuinfektionen haben, denn mehr können wir scheinbar gar nicht testen?

Die Zoey ist heute ganz kopflos.
Wenigstens für `ne halbe Stunde sieht es gut aus 🙂
Hier geht die Laubschlacht weiter.
Die Ecke ist schon geschafft.
Für die ganze Wiese werde ich einige Zeit brauchen.

Wir gucken wieder Bilder…

Wie man sieht, sieht man bald nichts mehr. Es wird früh dunkel heute.

Aber ich habe noch etliche Fotos zu bieten:

Bis morgen!

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Mittwoch, der 25.11.2020

Guten Morgen! Heute kommen Zoey und Lütte. Mit Sam sind es drei Gäste, die sich heute auf der Huwie tummeln. Die allherbstliche Laubschlacht geht auf der Wiese vor der Scheune weiter, der Scheuwie sozusagen. Ein Grad haben wir draußen. Aber es soll trocken bleiben. Prima, besonders für den HuSchu-Kurs heute Abend.

Frankreich nimmt Lockerungen vor. Zu Beginn des Voll-Lockdowns hatten sie über 60tausend Infektionen, gestern waren es weniger als 5tausend. In meinen Augen ist ein Voll-Lockdown der einzige Weg um die Neuinfektionen zu senken. Was wir jetzt machen ist in benachbarten Ländern schon gescheitert. Ich glaube dass die Akzeptanz in der Bevölkerung für einen Voll-Lockdown über 3 Wochen auch größer wäre, als diese Flut nicht nachvollziehbarer Regelungen, die oft gar keinen Sinn ergeben und durch die Ergebnislosigkeit über Monate fortgesetzt werden müssen.

Man nimmt einem Teil der Menschen auf ungewisse Zeit die Möglichkeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und streitet sich jetzt bereits darum, ob Bund oder Länder die Kosten dafür übernehmen sollen. Dabei ist noch immer kein einziger Cent an die Betroffenen geflossen, die somit den ganzen November weder Geld verdienen konnten, noch bekommen haben. Das finde ich niederträchtig und schamlos.

Und die anderen? Stehen zum großen Teil dahinter. Man ist ja selbst nicht betroffen in einer Weise, die einen um alles was man liebt und hat fürchten lassen muss. Und wenn man sich darüber beklagt wird man als Covidiot bezeichnet. Hört mir auf mit Zusammenhalt und Solidarität. Hier wird zum Vorteil der Mehrheit eine Minderheit ausselektiert. Das ist nicht solidarisch. Das ist das Gegenteil von solidarisch.

Und wie gesagt, es funktioniert noch nicht mal…

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 410 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit ist ein neuer Höchstwert erreicht worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg demnach auf 14.771. Der bislang höchste Stand war Mitte April mit 315 gemeldeten Todesfällen binnen eines Tages erreicht worden. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden liegt bei 18.633. Das waren gut 1000 Fälle mehr als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 17.561 gelegen.

Bei der Anzahl von Neuinfektionen wird die Anzahl freier Intensivbetten weiter abnehmen, denn deren Belegung folgt mit Verzögerung auf die Zahl der Neuinfektionen. Und übrigens führen wir 200tausend weniger Tests pro Woche durch mittlerweile. Die Zahl der Neuinfektionen müsste also ca mit dem Faktor 1,1 multipliziert werden, um die Zahlen vergleichbar zu machen. Das eingerechnet fehlt nicht mehr viel bis zum höchsten Stand bei 23tausend.

Hoffen wir einfach, dass dieses sinnlose Experiment auf Kosten der vielen, kleineren Unternehmen bald eingestellt wird und wir die Sache so angehen, dass die Neuinfektionen erfolgreich gedrückt werden. Das geht nur mit einem Voll-Lockdown über mittlerweile wohl mindestens 3 Wochen, weil man es lange verschleppt hat. Noch würde die Zeit bis Weihnachten reichen. So wird das auch nichts mit dem Weihnachtsfest.

Der Zoey ist das alles wurscht 🙂
Heute sind mir sogar zwei Fotos ganz gut geglückt.
Der Tag erwacht als kalte Schönheit.

Steigen die Neuinfektionen weiter wird es jedenfalls spannend. Dann können wir Franzosen, Holländern und Tschechen Weihnachten und Silvester beim feiern zugucken, während wir einsam vorm Fernseher sitzen 🙂 Ich fürchte dann wird die Regierung gestürzt 🙂 Okay… ob man das fürchten muss, sei dahingestellt. Kann nur besser werden.

Wunderschön, nicht wahr?
Lütte zieht ein in unsere Hütte 🙂
Puh…das zieht sich. Alle paar Meter ist der Fangkorb voll.

Zwei Dinge wundern mich ganz besonders. Warum man bei steigenden Infektionszahlen, die sich nahe am Höchststand befinden, jetzt schon Lockerungen für die Feiertage beschließt. Und ob die Verantwortlichen tatsächlich nicht erkennen, dass sie sich ein gigantisches Eigentor schießen, weil Weihnachten auszufallen droht, wenn sie so halbherzig weitermachen. Das ist ziemlich erstaunlich, aber warten wir mal ab, was heute beschlossen wird. Die jetzigen Vorlagen werden jedenfalls wahrscheinlich nicht einmal für eine Stagnation der Neuinfektionen reichen.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat eingeräumt, dass der derzeitige Teil-Lockdown die Corona-Infektionszahlen bei weitem nicht so senkt wie erwartet. „Er wirkt etwa halb so stark, wie wir gerechnet haben“, sagte Lauterbach am Mittwochmorgen im ARD-„Morgenmagazin“. Grund dafür seien neue Infektionsherde etwa in Schulen. Um dort Neuansteckungen zu verhindern, solle es nach Möglichkeit Wechselunterricht geben. „Das gelingt uns für die Fachhochschulen, für die Universitäten geben wir es jetzt für alle vor. Das muss auch an den Schulen möglich sein“, sagte Lauterbach. Die Vorschläge der Länderchefs zu Regeln über die Weihnachtsfeiertage begrüßte Lauterbach. Demnach sollen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar bis zu zehn Personen erlaubt sein, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen. „Wir müssen auch einen Ansporn geben, dass sich jetzt alle zusammennehmen, um das möglich zu machen“, sagte Lauterbach dazu. Lockerungen seien nicht selbstverständlich, sondern vom Infektionsgeschehen abhängig.

Ach…? Seit Wochen erzählt man uns die Schulen seien kein Infektionsherd. Jetzt doch? Die haben doch einfach keinen Plan.

Zeit für hübsche Fotos…

Kulturstaatsministerin Monika Grütters schläft angesichts des wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Kulturbetriebs in Deutschland schlecht. „Mir blutet das Herz, viele Künstler sind verzweifelt“, sagte Grütters der Zeitschrift „Bunte“. „Da schlafe ich erstmals in meinem politischen Leben wirklich schlecht.“ Die Not könne mit staatlichen Geldern nur gelindert werden, sagte die CDU-Politikerin. Das Grundproblem werde jedoch nicht gelöst. Dass Kultur beim Schnüren der Hilfspakete als nicht systemrelevant eingestuft worden sei, habe sie als „maximal unsensibel“ empfunden. „Kultur ist kein Luxus, keine Delikatesse für Feinschmecker, sondern Brot für alle – und ein wichtiger Spiegel für unsere Demokratie.“

Nicht systemrelevant… Keine Hilfe. Genau wie wir. Genau deswegen bekommt man den Eindruck, dass man sich wehren muss mit allen Mitteln.

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat die Lockdown-Politik der Bundesregierung scharf kritisiert. „Wir werden die anvisierte Inzidenz auch in vier Wochen nicht erreichen“, sagte Gassen der Bild-Zeitung. „Die Konsequenz wäre, einfach den Lockdown immer weiter fortzusetzen. Aber das kann ja nicht der Plan sein.“ Deshalb sei „ein Strategiewechsel bis in großer Menge verfügbarer Impfung“ notwendig. Der KBV-Chef verlangte von der Bundesregierung, klare Empfehlungen an Angehörige von Risikogruppen auszusprechen. „Wir müssen diesen Bürgern klar sagen, wo die Ansteckungsrisiken liegen und wie sie sich am besten davor schützen können“, so Gassen. Bislang stelle sich die Politik jedoch quer. Der Kassenarzt-Chef rechnete mit einer schnellen Durchimpfung der Bevölkerung, sobald ein Impfstoff in ausreichender Menge verfügbar sei, mit dem in Hausarztpraxen geimpft werden könne. „Wir könnten 20 bis 30 Millionen Menschen in ein bis zwei Monaten durchimpfen“, sagte Gassen.

Es kann doch nicht sein, dass man das Berufsverbot für manche Branchen auf Monate in Blei gießt, damit alle anderen halbwegs normal weiter machen können.

Der Mount Kompost wächst und wächst.

Gleich geht´s zum Kurs. Hoffentlich können wenigstens die in Sulingen weiter laufen.

Bis morgen!

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Dienstag, der 24.11.2020

Guten Morgen! Heute kommen Zoey, Lotte, Lütte, Honey und Laris, Lolek und Bolek. Ach nein… Lolek und Bolek kommen heute gar nicht. Aber es sind auch so immerhin 5 Tagesgäste. Das Wetter soll heute mitspielen und mit der Entlaubung geht es auf dem Innenhof weiter, danach nehme ich mir die angrenzende Wiese an der Scheune vor.

Es ist halb sieben. In einer halben Stunde kommen schon Lotte und Zoey.

Lotte checkt ein.
Und kurz danach Zoey.

Ein schriller Typ, aber was er sagt stimmt. Ich habe mich bereits informiert. Ich muss noch klären, ob das neue Infektionsschutzgesetz etwas am Sachverhalt ändert.

Ob die Untersagung von Einzelstunden unter freiem Himmel unter diesen Aspekten erforderlich, angemessen, geeignet und dem Zwecke dienend sind, scheint mir ziemlich fraglich. Im Grunde müssten dann ja auch die Kontaktbestimmungen für private Personen verschärft werden. Warum soll der Kontakt zwischen einem Kunden und dem Hundetrainer ein größeres Infektionsrisiko bedeuten, als der Kontakt zwischen anderen Personen? Es ist doch eher kleiner, weil der Abstand in der Regel größer ist als zwischen Personen, die keinen Hund an der Leine führen.

Lütte checkt ein. Die Frisur ist heute besonders zerzaust. Das war ich beim Begrüßungsknuddeln 🙂
Im Vordergrund liegen nur noch einzelne Blattschnipsel.
Aber hier hat der Wind ordentliche Mengen zusammen gepustet.
Honey und Laris sind auch da. Dann sind alle an Bord und gleich kommt das erste Video.
An der Schuppenwand ist schon alles weg.

Soeben kam die nächste Anmeldung für die Sulinger Kurse. Ich werde bald einen dritten Kurs eröffnen, damit sich die Teilnehmer mehr verteilen. Obwohl die Sulinger Kurse erst im September gestartet sind, stellen sie inzwischen schon ein Drittel der Kunden. Hoffen wir, dass wenigstens hier weitergemacht werden darf!


Mir ist bewusst, dass es viele geben wird, die sich mit meinen Gedanken nicht anfreunden können. Schnell ist man in die Kaste Covidiot oder Rechtsradikal eingeordnet. Ich bin weder das eine noch das andere, darf ich euch mitteilen. Ich bin nur jemand, der um seine Existenz kämpft und Ungerechtigkeiten nicht einfach erdulden mag. Die einzige Waffe des kleinen Mannes ist seine Stimme. Und die wird solange nicht schweigen, wie ich etwas nicht darf, was andere dürfen. Das haut nicht hin!

Dass einem dann mangelnde Solidarität vorgehalten wird, ist absurd, denn wenn 90% der Bevölkerung den Preis auf 10% der Bevölkerung abwälzen, dann ist das wohl das genaue Gegenteil von solidarischem Verhalten.

Daran mangelt es auch anderswo… Die Hilfen für die vom Öffnungsverbot betroffenen Unternehmen sollten schnell und unbürokratisch erfolgen. Die betroffenen Unternehmen haben noch immer keinen Cent erhalten. Man kann die Hilfen bis heute nicht einmal beantragen, weil die zuständigen Stellen nicht in die Gänge kommen. Zudem wird über eine Reduzierung der Hilfen schon laut nachgedacht.

75 Prozent des letztjährigen Novemberumsatz sollten die vom Öffnungsverbot betroffenen Unternehmen bekommen. Da wundert man sich dann auch… Der Umsatz ist die Bemessungsgrundlage mit der geringsten Schärfe. Warum? Das wird an 3 Beispielen klar.

Ein Unternehmen welches neben seinem Warenaufwand auch den Personalaufwand auf Null fahren kann, weil es vielleicht nur Minijobber beschäftigt hat, dürfte bei 75% Umsatzerstattung netto mehr übrig bleiben als im November 2019.

Für ein Unternehmen welches festbeschäftigte Kräfte hat, sind 75% hingegen weitaus weniger.

Optimal ist die Regelung für Fastfood-Ketten, die ohnehin einen großen Umsatz durch Außer-Haus erzielen, denn der wird nicht angerechnet. Weil alles andere geschlossen hat werden sich am McDrive vermutlich Schlangen bilden, und zusätzlich bekommen sie noch 75% aus dem letztjährigen Novemberumsatz. Glückwunsch.

Das sparen wir wieder am Einzelhandel, denn der darf ja öffnen und kriegt daher nix, selbst wenn die Umsätze so eingebrochen sind, dass 60 Prozent der Geschäfte bald schließen müssen.

Und an der Veranstaltungsbranche, die ja immer noch auf Hilfe wartet.

Prost Mahlzeit… Wenn das alles als solidarisch betrachtet wird… dann gute Nacht Deutschland. Wenn sich diese spaltende Politik fortsetzt wird das in der Gesellschaft enorme Fliehkräfte erzeugen.

Abgesehen von allem anderen ist ein Teil-Lockdown in diversen anderen europäischen Ländern (Holland, Tschechien…) zuvor schon gescheitert. Alle sind in den Voll-Lockdown. Zum Beispiel auch Frankreich. Anfang November waren es dort über 60tausend Neuinfektionen am Tag, heute unter 5000. Das ermöglicht dann alles wieder für eine Weile halbwegs normal nach AHA-Regeln laufen zu lassen. Was wir hier machen ist einfach Murks und wälzt das Problem dauerhaft voll auf eine Minderheit ab, ohne dass die Zahl der Neuinfektionen spürbar sinkt.

Fast geschafft. 3 Tonnen voll habe ich schon abtransportiert und da passt ganz schön viel rein. Sie ist ziemlich schwer, wenn sie voll ist.
Getunnelt 🙂

https://www.n-tv.de/wirtschaft/NRW-Geschaefte-bleiben-an-Adventssonntagen-zu-article22189527.html

So viel zum Thema Solidarität…

Sauber genug.
Das ist eh bald wieder zugerieselt.
Nun ist diese Wiese dran.

Ach so… Möchtet ihr wissen was von den Corona-Schnelltests zu halten ist? Bitte schön…

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) listet inzwischen mehr als 200 Schnelltests auf seiner Website. Allerdings sind neben Herstellern und Vertreibern mit langjähriger Erfahrung im medizinischen Bereich auch viele neue und sogar fachfremde aufgeführt. So produziert ein Unternehmen eigentlich Arbeitskleidung für verschiedene Branchen. Ein anderes war vor der Corona-Krise mit Tankwagen- und Containerreinigungen beschäftigt, ein weiteres vertreibt eigentlich Kuscheltiere – und jetzt eben auch Schnelltests.

Was auf den ersten Blick wie eine Liste behördlich geprüfter und offiziell genehmigter Schnelltests wirkt, ist in der Realität eher eine „Marktübersicht“, wie es in der Corona-Testverordnung heißt. Um auf die Liste zu kommen, müssen Hersteller beziehungsweise Importeure nur einen kurzen Fragebogen ausfüllen, den das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt hat. Es handelt sich dabei um Angaben zu Mindeststandards, die das Produkt etwa zur Sensitivität oder Spezifität erfüllen muss. Das BfArM gleicht die Herstellerangaben lediglich mit diesen Mindestkriterien ab. Werden sie auf dem Papier erfüllt, wird das Produkt gelistet.

Die Hersteller dürfen sich selbst zertifzieren. Hier der ganze Artikel:

https://www.n-tv.de/wissen/Wie-zuverlaessig-sind-Corona-Schnelltests-article22182789.html

Da sind wir doch sehr gespannt wie gut der Schutz der Pflege- und Altenheime gelingt… Und…man kann nur hoffen, dass beim Impfstoff die Zulassungskriterien etwas strenger sind.

Das Ergebnis von 15 Minuten. Püh…

CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Länder gewarnt, dass die Kosten für Schließungen etwa der Gastronomie nur noch im Dezember allein vom Bund übernommen werden. „Ab Januar müssten sich die Länder beteiligen“, sagt der CDU-Politiker vor der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Dezember könne der Bund die Kosten für die Verlängerung der Maßnahmen aber noch stemmen.

Was denkt man dabei? Erstens, dass sie schon darauf vorbereiten sich zu verpissen und zweitens, dass offenbar schon fest mit einer Fortsetzung des Öffnungsverbots im Januar gerechnet wird. Sie sollten es nicht auf die Spitze treiben. Und wie gesagt: Wir haben den 24.November und bis heute sind die Hilfen nicht einmal zu beantragen.

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Montag, der 23.11.2020

Guten Morgen! Heute kommen Zoey und Laika als Tagesgäste. Am Hof wird weiter das Laub von den Wiesen gesammelt. Noch können es die Bäume schneller abwerfen, als ich es einsammeln kann. Aber ich bleib dran 🙂

Wie soll das Wetter heute werden? Kein Regen bis Donnerstag. Das hört sich doch gut an.

Die wilde Maeva kommt auch noch heute 🙂

Die kleine Karla aus dem Welpenkurs wird ab Mitte Dezember regelmäßiger Tagesgast.

Ein weiterer Funken in der Finsternis. Mehr als ein Funken in der Finsternis ist die große Unterstützung, die wir von unseren Kunden erfahren! Das ist oft schon sehr rührend, wie uns die Daumen gedrückt werden. Wie uns die Treue gehalten wird, selbst wenn wir für Euch gar nicht da sein dürfen wie jetzt in NRW. Danke! Tausend Mal!!

Man darf die Hoffnung nicht aufgeben! Unser „Geschäftsmodell“ ist absolut trag- und zukunftsfähig. Wir sind zum Beispiel nicht wie viele andere Unternehmen von der Digitalisierung bedroht. Man kann seinen Hund nicht digital in Pflege geben. Und nach digitaler Anleitung erziehen wird auch nicht wirklich gut klappen. Einfach weil der Computer zwar sagen kann was man machen soll, aber nicht ob man es auch tatsächlich richtig macht. Der Mensch ist nicht ersetzbar, bei dem was wir anbieten. Wir müssen einfach nur durchhalten. Irgendwann wird aus den Funken in der Finsternis wieder ein wärmendes Feuer. Und an dem werden wir dann alle zusammen eine riesige Party feiern! Versprochen!

Die Zoey ist schon da. Heute mal fast unverwackelt. Ich habe trotz Akkuleuchten auch noch den Blitz der Handykamera eingeschaltet. Dann klappt´s auch mit dem Wackel-Terrier 🙂 Mal sehen ob das bei Maeva auch so gut gelingt. Zweifelsfrei die größere Herausforderung 🙂

Cuinn und Rocky möchten Silvester hier feiern. Ich besorge Kindersekt.

Hm…bei Maeva bleibt´s schwierig 🙂 Ich denke das kann nur unter Vollnarkose was werden.
Der hintere Teil des Gartens ist fertig,
und der vordere ist sogar immer noch fotogen.
Fehlt nur noch der Gehweg und die links angrenzende Wiesenfläche.
15 Minuten später.
Laika ist fotogen ein leichteres Opfer 🙂
Die Eichen haben noch reichlich Blätter zum auf die Wiese schmeissen.
Klasse Wetter heute!
Jetzt wird die Huwie fertig entlaubt.
Zack! Ein Feld fertig.
Da geht´s weiter.

Foto-Shooting…

Nur noch die Ecke.
Fertig auf der Huwie!
Die sieht wieder richtig gut aus.

https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/claus-kleber-zdf-heute-journal-schule-corona-nrw-twitter-familienminister-joachim-stamp-digital-unterricht-90105926.html

Aber uns Einzelstunden untersagen…

Die meisten Infektionen passieren im privaten Bereich, speziell bei Feiern.

Trotzdem lässt man wohl Weihnachten feiern und verlängert damit automatisch den Zeitraum für alle, die jetzt nicht mehr öffnen dürfen. Zumindest riskiert man das, denn man redet jetzt schon über eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Dezember hinaus.

Mit erhobenem Zeigefinger erklärt man uns die Gesundheit gehe vor. Aber Weihnachten feiern ist wichtiger? Wichtiger als die vielen Existenzen die jetzt auf dem Spiel stehen?

Wie solidarisch ist es in Kauf zu nehmen, dass die betroffenen Unternehmen noch länger schließen müssen, weil auf Weihnachten nicht verzichtet werden soll?

Zusammenhalt und Solidarität… Das sind für mich hier nur noch hohle Phrasen.

Ein harter, dafür kurzer Lockdown, der die Infektionszahlen wirklich herunterbringt, scheint mir besser und wäre vor allem solidarischer. Es kann doch nicht angehen, dass manche monatelang schließen müssen, damit alles andere weiterlaufen kann?

Außerdem ist das, was wir hier versuchen bereits in Holland, Tschechien und Österreich gescheitert. dort ist man in den harten Lockdown gegangen, weil der weiche Lockdown keinen Erfolg hatte. Mittlerweile denkt man in diesen Ländern über Lockerungen nach.

Alle 2 bis 3 Monate 2 oder 3 Wochen alles dicht machen, ließe sich auch für die Unternehmen besser ausgleichen, als dieser schleichende Tod. Hätten wir das gleich gemacht, wäre dem Einzelhandel nicht so viel vom Weihnachtsgeschäft entgangen, denn dann hätte man im Dezember wieder alles für etliche Wochen laufen lassen können.

Watt`n Berg 🙂
Puh…alles wieder zugerieselt.
Aber als nächstes mache ich den Innenhof, wo der Wind der letzten Tage für mich alles zusammengefegt hat.
Das war´s auch gleich schon wieder. Bis morgen, falls mich der Virus nicht gefressen hat…

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Sonntag, der 22.11.2020

Guten Morgen! Heute kommt kein Gast. Es ist nur noch Sam da und der bleibt noch ein bisschen. Keiner kommt, keiner geht, kein Kurs heute. Ich kann mich wieder hinlegen 🙂 Naja…nicht ganz… Das Laub muss schließlich von den Wiesen.

Es scheint schon beschlossene Sache, dass der Lockdown verlängert und verschärft wird. Wissen sie wirklich was sie tun? Ich habe meine Zweifel. Creditreform, eine Auskunftei die Daten zur Kreditwürdigkeit sammelt, schätzt die Anzahl der Zombieunternehmen, also Unternehmen die nicht mehr aufgrund ihrer Rentabilität existieren, sondern ihren Geschäftsbetrieb über günstige Kredite aufrecht erhalten, auf bis zu 800.000. Das ist ein Viertel aller deutschen Unternehmen, die mehr als 17500 Euro Umsatz im Jahr erzielen.

Eine große Gefahr lauert daher auch nach überstandener Krise, wenn das Konsumklima sich wieder verbessert. Die europäische Notenbank hat eigentlich keine Möglichkeit mehr einer steigenden Inflation durch Erhöhung der Zinsen entgegen zu wirken. Eine Zinserhöhung würde eine Vielzahl von Unternehmen, aber auch die völlig überschuldeten Länder des südeuropäischen Euroraums in die Schwierigkeit bringen, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen, die sie jetzt über immer neue Kredite finanzieren, nicht mehr lange erfüllen könnten, wenn die Zinsen steigen.

Hier seht ihr die Entwicklung der Bilanzsumme der EZB, also die Geldmenge:

Die Geldmenge hat sich bei zunehmendem Tempo seit 2004 versiebenfacht, obwohl keine größeren Länder mehr beigetreten sind seitdem. Gleichzeitig ist die Produktivität in der Eurozone nicht gestiegen, was alleine eine derartige Ausweitung der Geldmenge gerechtfertigt hätte. Für die Entstehung von Inflation ist jedoch nicht die Geldmenge alleine entscheidend, sondern auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Die war zuletzt sehr niedrig, könnte sich aber schlagartig erhöhen, wenn die Menschen wieder zuversichtlicher werden, und beginnen mehr zu konsumieren. Oder wenn sie merken, dass ihr Geld beginnt an Wert zu verlieren, wenn es auf dem Konto negativen Zinsen ausgesetzt ist. Die geplante Einführung des digitalen Euros würde auch die Flucht in Bargeld, um negativen Zinsen auf dem Bankkonto zu entgehen, verhindern. Wir laufen daher Gefahr nach der eher deflationären Phase in eine stark inflationäre Phase zu geraten, weil die Notenbank der Inflation nicht mit höheren Zinsen begegnen kann, ohne zahlreiche Unternehmen und Länder zahlungsunfähig zu machen. Weil über Inflation nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden aufgefressen werden, wird die EZB wahrscheinlich eher eine Entwertung der Währung und der Vermögen in Kauf nehmen, als eine Pleitewelle zu riskieren. Denn die würde auch die Banken in höchste Schwierigkeiten bringen, weil ihr Eigenkapital nicht reicht, um die dann platzenden Kredite auszugleichen. Aus der Wirtschaftskrise würde dann auch eine Finanzkrise werden, deren Dimension die von 2008/2009 um ein vielfaches übersteigen würde. Die Rettung der Banken wäre nur möglich über eine abermalige drastische Ausweitung der Geldmenge, also noch mehr Schulden. Daher wird man eher eine Entwertung der Vermögen und Schulden in Kauf nehmen, also Inflation. Das trifft vor allem Sparvermögen, während Sachwerte wie Immobilen und Aktien und Edelmetalle ihren Wert voraussichtlich behalten, oder bald zurückerlangen. Eine Asset Inflation haben wir ja bereits geraume Zeit.

Fakt ist: Unser Wohlstand gründet schon lange nicht mehr auf Produktivität und Innovation, sondern ist alimentiert durch immer höhere Schulden, mit denen man die Ungleichgewichte auszugleichen versucht. Die Corona-Krise beschleunigt diese jahrelange Fehlentwicklung nur. Das allerdings in einem besorgniserregendem Ausmaß.

So…jetzt habe ich euch genug gelangweilt und wir gehen mal gleich zum Tagesgeschäft über…

Das Titelbild zeigt leider nicht den heutigen Sonnenaufgang. Heute ist es trüb, regnerisch und windig, also so ganz November.
Laub aufsammeln geht trotzdem.
Frida hat sich für heute spontan noch angemeldet.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/folgen-der-pandemie-einzelhandel-im-corona-lockdown-diese-massnahmen-koennten-jetzt-helfen/26646444.html?ticket=ST-1557764-o6UXXgctxRBmVSnlcXuI-ap4

Scheinbar haben auch ganz viele noch nicht verstanden, dass das Kurzarbeitergeld nichts mehr bringt, wenn es den Arbeitgeber nicht mehr gibt. Davon würde ich unseren Arbeitsminister nicht ausschließen, der das Kurzarbeitergeld bis Ende 2021 verlängert hat, aber die Unternehmen mit immer neuen bürokratischen Ideen schikanieren möchte.

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Samstag, der 21.11.2020

Guten Morgen! Heute kommt Jack und Veit zieht aus. Jack ist ein junger Collie. Er war schon ein paar Mal unser Gast. Zusammen mit dem lieben Sam sind es drei Gäste heute.

Werfen wir einen kurzen Blick in den Kurs von gestern Abend…

Lotta ist sonst eher schüchtern und bleibt ganz zuverlässig sitzen 🙂

Heute um 12.45 Uhr findet der Welpenkurs statt. Da gibt´s natürlich einen weiteren Spielfilm. Bis dahin werde ich die Wiese entlauben, damit´s auch hübsch aussieht.

Die meisten werden es schon mitbekommen haben: In NRW haben Hundeschulen ein generelles Betätigungsverbot. Selbst Einzelstunden sind untersagt. Kunden, die vom Öffnungsverbot betroffen sind, können die versäumte Zeit anhängen. Das bedeutet, sie können auch nach Kündigung noch so viele Wochen teilnehmen, wie sie jetzt durch das Öffnungsverbot versäumen.

Der Morgen ist in Rot gekleidet.
Der Garten wird entlaubt. Wir haben hier einen scharfen, ziemlich kalten Wind aus Westen.

Würdet ihr es mir glauben, wenn ich behaupten würde Bus und Bahn fahren ist sicherer als eine Einzelstunde, auch wenn im Bus nicht der Mindestabstand eingehalten werden kann weil Gedränge herrscht?

Bürger sollen derzeit auf nicht notwendige private Reisen verzichten – trotzdem sind öffentliche Verkehrsmittel zu Stoßzeiten teilweise voller, als allen Beteiligten lieb ist. Die Abstands- und Hygieneregeln in Busse und Bahnen sollen aber nicht verschärft werden. Darauf hätten sich die Verkehrsminister von Bund und Ländern in einer Telefonkonferenz geeinigt, berichtet die „Bild-Zeitung“. „Eine Abstandspflicht von 1,5 Metern im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn einzuführen, ist völlig weltfremd“, erklärte der baden-württembergische Minister Winfried Hermann von den Grünen. Das Hygienekonzept habe sich bewährt. Auch die Fahrpläne der Bahn sollen demnach trotz stark rückläufiger Nutzerzahlen bleiben.

Bus fahren geht, Hundeschule unter freiem Himmel mit mehr Abstand als 1,5 Meter geht nicht. Alles klar… Die Leichtfertigkeit mit der hier mittlerweile alles Mögliche verboten wird, selbst wenn es völlig harmlos ist, ist bestürzend.

Jack checkt ein als Tagesgast.

Alle da…das erste Video…

Wir schauen Welpenkurs-TV 🙂

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